CV150: Kyrills Rede an die Herrinnen

Inhalt: Kyrill richtet sich in seinem Schreiben an die von ihm als ‚Kaiserinnen‘ angesprochenen Adres­satinnen, um diese in ihrem rechten Glauben zu bestärken. Sein wesentliches Ziel ist es darzulegen, dass Jesus Christus in jeder Beziehung göttlich und niemals bloß ein gewöhnlicher Mensch ist. Zu diesem Zweck führt er zunächst eine Reihe von Aussagen früherer Theologen an, die seine Auffassung bestärken, dann einen ganzen Katalog von Zitaten aus dem Neuen Testament. Letzteren fügt er je­weils einen kleinen Kommentar hinzu, mit dem der gerade in Rede stehende Aspekt der Gottheit Christi bewiesen werden soll.

Edition: Collectio Vaticana 150, ACO I,1,5 S. 62,3–118,38; ältere Edd.: PG 76, Sp. 1201–1336; Pusey (1965 [= 1868–1877]), Bd. 7 S. 154–262

Verzeichnisnummern: CPG 5219

Verfasser: Kyrill von Alexandria

Datierung: 430

Lat. Übersetzungen:  –

Literatur: Graumann (2002a), S. 323–333; van Loon (2009), S. 433–454

 





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Aus dem Evangelium nach Lukas

(147) Christus erweckte den Lazarus,das Töchterlein des Synagogenvorstehers,den
Sohn der Witwe.
Wie sollte also derjenige, der nicht nur allein mit dem Wort den Tod
einschüchtern kann, sondern eben auch mit einer Berührung der Hand, nicht der
Natur nach Leben sein? Es war nämlich folgerichtig und zwingend, dass der Leib des
natürlichen Lebens lebenspendend ist.

147 | 1 Christus … Lazarus]

Vgl. Joh 11,1–43; s. auch oben CV150,145,3 – 4.

147 | 1 das … Synagogenvorstehers]

Vgl. Lk 8,41f. (s. auch oben CV150,130,1 – 2); Mt 9,18–25 (s. auch oben CV150,145,1 – 3).

147 | 1–2 den‌² … Witwe]

Vgl. Lk 7,11–16.

Die Akten des Konzils von Ephesus 431. Übersetzung, Einleitung, Kommentar

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