CV150: Kyrills Rede an die Herrinnen

Inhalt: Kyrill richtet sich in seinem Schreiben an die von ihm als ‚Kaiserinnen‘ angesprochenen Adres­satinnen, um diese in ihrem rechten Glauben zu bestärken. Sein wesentliches Ziel ist es darzulegen, dass Jesus Christus in jeder Beziehung göttlich und niemals bloß ein gewöhnlicher Mensch ist. Zu diesem Zweck führt er zunächst eine Reihe von Aussagen früherer Theologen an, die seine Auffassung bestärken, dann einen ganzen Katalog von Zitaten aus dem Neuen Testament. Letzteren fügt er je­weils einen kleinen Kommentar hinzu, mit dem der gerade in Rede stehende Aspekt der Gottheit Christi bewiesen werden soll.

Edition: Collectio Vaticana 150, ACO I,1,5 S. 62,3–118,38; ältere Edd.: PG 76, Sp. 1201–1336; Pusey (1965 [= 1868–1877]), Bd. 7 S. 154–262

Verzeichnisnummern: CPG 5219

Verfasser: Kyrill von Alexandria

Datierung: 430

Lat. Übersetzungen:  –

Literatur: Graumann (2002a), S. 323–333; van Loon (2009), S. 433–454

 

 

 





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Aus den katholischen [Briefen]

Aus dem [Brief] des Petrus

[Darüber], dass der Tod Christi für die Welt heilbringend ist

(159) „Weil auch Christus einmal für die Sünden starb, als Gerechter für die Unge­
rechten, auf dass er uns Gott zuführe, getötet im Fleisch, lebendig gemacht im Geist,
in welchem er auch den Geistern in Gefangenschaft, als er zu ihnen gekommen war,
predigte, die einst den Glauben verweigert hatten.“
Viele der heiligen Propheten sind
aus dem Weg geräumt worden, aber über keinen von jenen wird gesagt, dass er für
Sünden gestorben sei oder uns Gott zugeführt habe durch seinen eigenen Tod, und es
predigte auch keiner den Geistern in Gefangenschaft. Dies tat aber Christus, und
durch ihn und in ihm sind wir erlöst worden, und sein Leiden war für die Welt heil­
bringend. Er starb also für uns, [und zwar] nicht, indem er als Mensch existierte, als
einer der Unsrigen, sondern als Gott im Fleisch, der den eigenen Leib als Tauschmittel
für das Leben aller gegeben hat.

159 | 1–4 Weil … hatten]

1 Petr 3,18–20.

Die Akten des Konzils von Ephesus 431. Übersetzung, Einleitung, Kommentar

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