CV150: Kyrills Rede an die Herrinnen

Inhalt: Kyrill richtet sich in seinem Schreiben an die von ihm als ‚Kaiserinnen‘ angesprochenen Adres­satinnen, um diese in ihrem rechten Glauben zu bestärken. Sein wesentliches Ziel ist es darzulegen, dass Jesus Christus in jeder Beziehung göttlich und niemals bloß ein gewöhnlicher Mensch ist. Zu diesem Zweck führt er zunächst eine Reihe von Aussagen früherer Theologen an, die seine Auffassung bestärken, dann einen ganzen Katalog von Zitaten aus dem Neuen Testament. Letzteren fügt er je­weils einen kleinen Kommentar hinzu, mit dem der gerade in Rede stehende Aspekt der Gottheit Christi bewiesen werden soll.

Edition: Collectio Vaticana 150, ACO I,1,5 S. 62,3–118,38; ältere Edd.: PG 76, Sp. 1201–1336; Pusey (1965 [= 1868–1877]), Bd. 7 S. 154–262

Verzeichnisnummern: CPG 5219

Verfasser: Kyrill von Alexandria

Datierung: 430

Lat. Übersetzungen:  –

Literatur: Graumann (2002a), S. 323–333; van Loon (2009), S. 433–454

(69) „Doch damals, da ihr Gott nicht kanntet, dientet ihr den von Natur aus nicht
existierenden Göttern.
Nun aber, da ihr Gott erkannt habt, ja vielmehr von Gott
erkannt worden seid,
warum wendet ihr euch wieder den kraftlosen und ärmlichen
Elementen zu?“
Wenn wir Gott erkannt haben, indem wir Christus bekennen, und wir
sagen, dass wir von Gott erkannt werden, wenn wir von ihm erkannt werden, in
welcher Hinsicht ist Christus [dann] nicht Gott?

69 | 1–4 Doch … zu]

Gal 4,8f.

69 | 2–3 Nun … seid]

Die Akten des Konzils von Ephesus 431. Übersetzung, Einleitung, Kommentar

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