Es werden Einzelverse in sämtlichen Textzeugen und (optional) Fassungen angezeigt. Bitte geben
Sie im ersten Feld die Nummer eines Dreißigers von 1 bis 827, im zweiten Feld die Nummer eines
Verses von 1 bis 30 bzw. 32 (im Fall des Dreißigers 257) ein. Im dritten Feld kann zusätzlich
die Angabe von Zusatzversen oder Überschriften getrennt durch einen Bindestrich erfolgen (z.
B. bei 796.28-1 oder 796.28-1-01). Hinweis: Die Epilogverse (Ep) in den Hss. V und V' (827.301–580) sowie die Prologverse (Pr) in Hs. V (112.121–496) können über die Angabe der
Zusatzverse im Anschluss an 827.30 bzw. 112.12 abgerufen werden. Der ›Nuwe Parzifal‹ in den
Hss. V oder V' ist hier nicht berücksichtigt, kann jedoch über die Einträge der beiden
Handschriften im Textzeugenverzeichnis aufgerufen werden.
Die beiden Textzeugen können aus den Listen ausgewählt werden; der gewünschte Versbereich ist
in die Eingabefelder einzutragen. Der Startvers wird jeweils durch zwei Eingaben bestimmt: die
Nummer des Dreißigers von 1 bis 827 (›Parzival‹), danach die Nummer des Verses. Im dritten
Feld kann zusätzlich die Angabe von Zusatzversen oder Überschriften getrennt durch einen
Bindestrich erfolgen (z. B. bei 796.28-1 oder 796.28-1-01). Hinweis: Die Epilogverse (Ep) in
den Hss. V und V' (827.301–580) sowie die Prologverse (Pr) in Hs. V (112.121–496) können über die Angabe der Zusatzverse im Anschluss an 827.30 bzw. 112.12 abgerufen und
entsprechend als Startverse gesetzt werden. Der ›Nuwe Parzifal‹ in den Hss. V oder V' ist hier
nicht berücksichtigt, kann jedoch über die Einträge der beiden Handschriften im
Textzeugenverzeichnis aufgerufen werden.
Die Tabelle ermöglicht die Auswahl von Dreißigern der synoptischen Fassungsedition und
Transkriptionen der Textzeugen des ›Parzival‹ (unter den einzelnen Siglen). Die Fragmente sind
in der Spalte rechts außen nach Dreißigern aufgeführt. Textzeugen und Fragmente können über
Mausklick auf das ‚x‘ rechts neben den Siglen aus der Tabelle entfernt werden. Um einen
Textzeugen hinzuzufügen, wird die Sigle des Textzeugen eingegeben, z. B. ‚D‘ bzw. bei Fragmenten
‚fr‘, gefolgt vom Index des Fragments (1–72), z. B. fr32; die Eingabe ‚fr‘ fügt alle Fragmente
in einer Spalte hinzu.
Um Textzeugen und Fragmente zu entfernen, klicken Sie bitte auf die grau hinterlegten Kästchen.
Um einen Textzeugen hinzuzufügen, geben Sie die SIgle des Textzeugen ein. Z. B. D.
Um einzelne Fragmente hinzuzufügen geben sie fr gefolgt vom Index des Fragments (1-72)
ein. Z. B. fr32. Um alle Fragmente in einer Spalte hinzuzufügen, geben Sie fr (ohne index) ein.
Pergament – 318 Blätter – Format: 31–31,5 x 21,5 cm (Schriftraum 25,5–26 x 16,5 cm), 2 Spalten zu 51–55 Zeilen (frühgotische Buchschrift), Verse abgesetzt – 2. Drittel 13. Jh. – südostalemannisch-südwestbairischer Raum (Südtirol?) – Sammelhandschrift, Inhalt: Wolframs ›Parzival‹, ›Nibelungenlied‹ und ›Klage‹, Strickers ›Karl der Große‹, Wolframs ›Willehalm‹, Spruchstrophen Friedrichs von Sonnenburg – Abschnittsgliederung durch qualitativ hochstehende Zierinitialen in Gold auf Farbgrund oder farbig auf Goldgrund, aus einer norditalienischen Malschule, sowie durch rote und blaue Lombarden – Fassungszugehörigkeit: *D – vgl. Handschriftencensus.
Papier – VII + 540 Blätter – Format: 27,5 x 20 cm (Schriftraum 19–19,5 x 11,5–11,7 cm), 1 Spalte zu 20–26 Zeilen (Bastarda), Verse abgesetzt – um 1440–1445 – Elsass (Werkstatt des Diebold Lauber) – Inhalt: Wolframs ›Parzival‹ – Abschnittsgliederung durch rote Initialen, Versanfänge rot gestrichelt – 25 aquarellierte, meist blattgroße Federzeichnungen, eine große 'belebte' Initiale am Beginn – Fassungszugehörigkeit: *m – vgl. Handschriftencensus.
Papier – 618 Blätter – Format: 27,8 x 19,3 cm (Schriftraum 17,5 x 9 cm), 1 Spalte zu 21–25 Zeilen (Bastarda), Verse abgesetzt – um 1443–1446 – Elsass (Werkstatt des Diebold Lauber) – Inhalt: Wolframs ›Parzival‹ – Abschnittsgliederung durch rote Überschriften und rote Initialen, Anfangsbuchstaben der Verse rot gestrichelt – 65 aquarellierte Federzeichnungen, eine 15-zeilige Initiale am Beginn – Fassungszugehörigkeit: *m – vgl. Universitätsbibliothek Heidelberg und Handschriftencensus.
Hs. o
Dresden, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek, Mscr.Dresd.M.66
Papier – II + 548 + II Blätter – Format: 28 x 20 cm (Schriftraum 18–18,5 x 11–12 cm), 1 Spalte zu 20–28 Zeilen (Bastarda), Verse abgesetzt – um 1445–1450 – Elsass (Werkstatt des Diebold Lauber) – Inhalt: Wolframs ›Parzival‹ (Text bis 807.11 erhalten) – 46 (urspr. 63 oder 64) aquarellierte Federzeichnungen, eine große 'belebte' Initiale am Beginn – Fassungszugehörigkeit: *m – vgl. Dresden, Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) und Handschriftencensus.
Pergament – 75 Blätter – Format: 29,5–30 x 21 cm (Schriftraum 26 x 18–19 cm), 3 Spalten zu 52–79 Zeilen (frühgotische Minuskel), Verse abgesetzt – Mitte 13. Jh. – bairisch-ostalemannisch – Sammelhandschrift, Inhalt: Wolframs ›Parzival‹ und ›Titurel‹, verschiedene kurze Prosaerzählungen, Wolframs Tagelieder – Abschnittsgliederung durch vorwiegend rosa-rot-blau-tintenfarbige Initialen – 4 Bildseiten mit je 3 übereinander liegenden, gerahmten Bildstreifen in Deckfarbenmalerei auf einem eingebundenen Doppelblatt (Bl. 49/50) – Fassungszugehörigkeit: *G [*GI] – vgl. Handschriftencensus.
Hs. I (Gᵐ)
München, Bayerische Staatsbibliothek, Cgm 61
Pergament – 130 Blätter – Format: 22 x 16 cm (Schriftraum 18 x 14,5 cm), 2 Spalten zu 33–34 Zeilen (frühgotische Buchschrift), Verse nicht abgesetzt – 2. Viertel 13. Jh. – bairisch – Inhalt: Wolframs ›Parzival‹ (Text beginnt mit 45.3) – Abschnittsgliederung durch rote Initialen, gelegentlich rote Überschriften – Fassungszugehörigkeit: *G [*GI] – vgl. Handschriftencensus.
Hs. O (Gᵏ)
München, Bayerische Staatsbibliothek, Cgm 18
Pergament – 107 Blätter – Format: 31,5 x 22 cm (Schriftraum 25 x 16 cm), 2 Spalten zu 39–46 Zeilen (einfache gotische Gebrauchsschrift), Verse abgesetzt – 4. Viertel 13. Jh. – bairisch – Inhalt: Wolframs ›Parzival‹ (Text bis 555.20 erhalten) – Abschnittsgliederung durch ausgesparten Raum für Initialen – Raum für 102 Doppelbilder freigelassen; von den Illustrationen ist nur die erste (Bl. 1v) ausgeführt (eine Federzeichnung auf Bl. 2v stammt aus dem 15. Jh.) – Fassungszugehörigkeit: *G (1.1–492.30) und *T (493.1–555.20) [*OQR] – vgl. Handschriftencensus.
Hs. L (Gσ)
Hamburg, Staats- und Universitätsbibliothek, Cod. germ. 6
Papier – 307 Blätter – Format: 29 x 21 cm (Schriftraum 21–22 x 14–18 cm), 2 Spalten zu 28–36 Zeilen (oberrheinische Bastarda), Verse der Reimpaartexte abgesetzt – datiert auf 1451 (Nachträge frühestens 1452) – rheinfränkisch – Sammelhandschrift, Inhalt: ›König Artus' Horn‹, ›Luneten Mantel‹, Wolframs ›Parzival‹, Kurztext zu Artus, Wirnts von Grafenberg ›Wigalois‹, Sultansbrief von Abu Nasr (aus der Chronik des Eberhard von Windeck), Sultansbrief von Almansor, Ps.-Stricker: ›Der König im Bade‹, Teilnehmerliste am Romzug Friedrichs III. und Einzugsordnung bei der Krönung Kaiser Friedrichs III. in Rom 1452, Textkonglomerat zu Johanna von Orléans (aus der Chronik des Eberhard von Windeck), Friedensvertrag zwischen dem Bischof von Lüttich, Johannes VIII. von Heinsberg (1419–1455) und der Stadt Lüttich, Bericht über die Geburt eines Monstrums in Straßburg im Jahr 1412 – Abschnittsgliederung durch rote Initialen und Überschriften, rot gestrichelte Buchstaben am Versanfang – Fassungszugehörigkeit: *G [*LM] – vgl. Handschriftencensus.
Hs. M (Gυ)
Schwerin, Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern Günther Uecker, ohne Signatur [Digitalfaksimile]
Papier – 206 Blätter – Format: 30,5 x 21,5 cm (Schriftraum 24,5 x 16 cm), 2 Spalten zu 37–49 Zeilen (Bastarda), Verse abgesetzt – um 1435–1440 – mitteldeutsch – Inhalt: Wirnts von Grafenberg ›Wigalois‹, Wolframs ›Parzival‹ (Text bis 803.7 erhalten) – Abschnittsgliederung durch rote Initialen und Überschriften, Anfangsbuchstaben der Verse rot gestrichelt – Fassungszugehörigkeit: *G [*LM] – vgl. Handschriftencensus.
Pergament – 113 Blätter – Format: 22,8 x 16,8 cm (Schriftraum 16,3–16,7 x 10,8 cm), 2 Spalten zu 38 Zeilen, Verse abgesetzt – 4. Viertel 13. Jh. – alemannisch – die Hs. stammt aus demselben (Zürcher?) Skriptorium wie Fr. 32 und Cgm 63 (Rudolf von Ems, ›Wilhelm von Orlens‹) – Inhalt: Wolframs ›Parzival‹ (Text bis 572.30 erhalten) – Abschnittsgliederung durch rote, z. T. in einfachster Weise geschmückte Initialen, bei Großabschnitten Initialen in der Höhe von bis zu 6 Zeilen; hinzu kommen Versalien und Majuskeln, die den Text weiter gliedern; die Textgliederung ist an Sinnabschnitten orientiert, eine Dreißigergliederung ist nicht vorhanden – Fassungszugehörigkeit: *T – vgl. Handschriftencensus.
Pergament – 108 Blätter – Format: 36,5 x 27 cm (Schriftraum Bl. 1–22: 26 x 20,5 cm; Bl. 23–108: 25–26 x 17–17,5 cm), 3 Spalten zu 38 Zeilen bis Bl. 22, danach 2 Spalten zu 40–44 Zeilen; Bl. 21 (160.17–166.26) wurde an falscher Position, zwischen Bl. 20 (145.13–153.4) und Bl. 22 (153.5–160.16) eingebunden; Verse abgesetzt – 1. Viertel 14. Jh. – rheinfränkisch – Inhalt: Wolframs ›Parzival‹: Es fehlen die Dreißiger 338–397, 453–502, 553–599 und 643–678 aufgrund von Textkürzung – Abschnittsgliederung durch rote und blaue Initialen, Versanfänge (und gelegentlich Eigennamen) rot gestrichelt – Großabschnitte werden mit Initialen von unterschiedlicher Höhe eingeleitet – Fassungszugehörigkeit: *T – vgl. Handschriftencensus.
Pergament – 320 Blätter – Format: 39 x 26,7 cm (Schriftraum 33–33,5 x 17–19,5 cm), 2 Spalten zu 48–55 (meist 49 oder 50) Zeilen (Textura), Verse abgesetzt – datiert auf 1331–1336 – niederalemannisch/elsässisch – Sammelhandschrift, Inhalt: Wolframs ›Parzival‹ (Bücher I–XIV), Minneliedstrophen, ›Der Neue Parzival‹, Wolframs ›Parzival‹ (Bücher XV–XVI), Epilog von Philipp Colin, Minneliedstrophen – Abschnittsgliederung durch Fleuronnée-Initialen an den Abschnittsanfängen, teilweise mit Masken geschmückt; zahlreiche Überschriften und redaktionelle Notizen, um die heterogenen Teile zu einem Ganzen zusammenzufügen – Fassungszugehörigkeit: *T (1.1–733.30) und *m (734.1–827.30) – vgl. Handschriftencensus.
Hs. V' (Gδδ)
Roma, Biblioteca Casanatense, Ms. 1409 (früher: A I 19; davor: Cod. Pal. germ. 317) [Digitalfaksimile]
Pergament – III (Papier) + 181 Blätter + I (Papier) – Format: 39 x 27,5 cm (Schriftraum: ca. 30–31 x 19,4–19,7 cm), 2 Spalten zu 46–48 Zeilen (meist 48) (Textura), Verse abgesetzt – 2. Viertel 14. Jh. – innerhalb einer Epenwerkstatt mit Wolfram-Texten im Raum Franken entstanden – niederalemannisch – Inhalt: urspr. möglicherweise wohl zweibändige Abschrift von Hs. V; der erste Band mit den Büchern I–XIV aus Wolframs ›Parzival‹ ist nicht erhalten, der zweite Band enthält Minneliedstrophen, den ›Neuen Parzival‹, Wolframs Bücher XV–XVI sowie den Epilog von Philipp Colin – Abschnittsgliederung durch rote und blaue Lombarden, an den Abschnittsanfängen meist rotfarbige Inhaltsangaben – Fassungszugehörigkeit: *m (734.1–827.30) – vgl. Handschriftencensus.
Druck W (Gᵠ)
Druck von Johann Mentelin
Papier – 159 Blätter – Format: 29 x 20,9 cm (beschnitten) (Schriftraum 21,2 x 15,2–4 cm), 2 Spalten zu 40 Zeilen (Antiquatype), Verse abgesetzt – datiert auf 1477 – Straßburg – Inhalt: Wolframs ›Parzival‹; häufig angebunden: Albrecht, ›Der jüngere Titurel‹ – Abschnittsgliederung durch Initialen und Überschriften und ausgesparten Raum für Initialen (in einzelnen Exemplaren sind Initialen eingezeichnet) – ausgesparter Raum für Illustrationen – Fassungszughörigkeit: *m (1.1–10.9, 28.28–41.9 und 761.15–827.30), *G (10.10–28.27) und *T (41.10–761.14) – vgl. Gesamtkatalog der Wiegendrucke.
Pergament – 152 Blätter – Format: 45,6 x 30,5 cm (Schriftraum 35 x 21 cm), 2 Spalten zu 56 Zeilen (Textura), Verse abgesetzt – 1. Viertel 14. Jh. – ostfränkisch (›Parzival‹) und bairisch (›Lohengrin‹) – Inhalt: Wolframs ›Parzival‹; ›Lohengrin‹ – Abschnittsgliederung durch rote Überschriften, Anfangsbuchstaben der Verse rot gestrichelt, am Beginn (Bl. 1r) 16-zeilige Initiale mit Randausläufer, im Buchstabenkörper Blattwerk und Kopf eines Fabelwesens ausgespart, an den Buchanfängen 7-zeilige blau-rot gespaltene Fleuronnée-Initialen, an den Abschnittsanfängen 3-zeilige rote und blaue Lombarden – Fassungszughörigkeit: *G (1.1–582.30 und 593.1–827.30) und *D (583.1–643.30) – vgl. Handschriftencensus.